Auszug aus der Regimentsgeschichte

1707

Der Ursprung des Regimentes liegt bei dem unter August dem Starken neu gegründeten und in Chemnitz aufgestellten Regiment mit dem Namen seines Befehlshabers Großkanzler Graf Beichling

1764

Das Regiment erhält seinen Namen Prinz Maximilian ,der mit kurzen Unterbrechungen bis 1867 geführt wurde.

1806

Napoleon marschiert gegen Preussen und das mit ihm verbündete Sachsen.

Am 14.10.1806 Niederlage in der Schlacht von Jena-Auerstedt.

Fest geschlossen stand die letzte fechtende Truppe des Grenadierbatallions "Aus dem Winkel"den französischen Truppen gegenüber.

1807

Sachsen ist durch den Beitritt des Kurfürsten Friedrich August III.zum Rheinbund, ab sofort Verbündeter Napoleons.

Friedrich August wird König von Sachsen.

Sachsen muß 20.000 Mann für Napoleons Armee stellen.Das 2. Bataillon steht gemeinsam mit französischen Truppen gegen Preussen und Russland in der Belagerung von Danzig.

1809

Die sächsischen Truppen kämpfen auf der Seite  Frankreichs in der Schlacht bei Wagram in Österreich. (06.07.1809)

1812

Russlandfeldzug  - von beiden eingestzten Grenadierkompanien kehren nur 50 Mann zurück.

1813

Verlust der Fahne bei Lüneburg.Die Musketiere werden fast gänzlich aufgerieben.

Ein großer Teil der Gefangenen des Regimentes bilden später die Russisch-Deutsche Legion.

Am 12.05. wird die Festung Torgau an die Franzosen übergeben. Das Regiment war mit 397 Mann zum Bau der Festung befohlen.

Im Sommer existiert vom Regiment nur noch das Bataillon "von Spiegel"

Dieses focht mit Auszeichnung bei Großbeeren,Dennewitz und Wartenburg.

1814 / 15

Der Stamm der Truppe ging nach der Völkerschlacht in das 2.Linieninfanterieregiment über und marschierte nun gegen Frankreich.

1816

Wieder unter dem Namen "Prinz Maximilian"wurde das Regiment in Frankreich Besatzungstruppe.